Am vergangenen Freitag ist unser lieber Segelfreund und ehemaliger Vorstandskollege Wolfgang Stenz unerwartet im Alter von 82 Jahren von uns gegangen. 

Durch seinen Tod verliert nicht nur der niedersächsische Segelsport eine herausragende Persönlichkeit. Wir verneigen uns vor Wolfgang Stenz Lebenswerk, das durch so vielfältige Funktionärstätigkeiten und Ehrenämter geprägt war, dass man schnell sagen kann: Segeln war sein Leben. Bei seinen zahllosen Aktivitäten und Reisen begleitete ihn immer seine Frau Marianne, die im letzten Jahr nach schwerer Krankheit verstorben ist und die Wolfgang bis zuletzt liebevoll pflegte. Sie waren ein unschlagbares Team, eine starke Verbindung und wenn der Glaube es zulässt, dann mögen sie sich an anderer Stelle schnellstmöglich wiederfinden.

Wolfgang Stenz engagierte sich zunächst für seine Region Südniedersachsen, wo er als Vorsitzender der Wettsegelgemeinschaft, aber auch als 2.Vorsitzender der Seglervereinigung Innerste Delligsen lange Zeit Basisarbeit leistete und dabei selbst im 470er an Regatten aktiv teilnahm.

Parallel engagierte sich Wolfgang Anfang der 80er Jahre einerseits im SVN als Sportwart Binnen, wo ihm vor allem die Ausbildung der Wettfahrtoffiziellen und die Regattaterminierung oblag. Er engagierte sich ferner mit seiner Frau lange im Jugendsegelausschus und auch sein Amt als Regionalobmann Südniedersachsen behielt er bis ins hohe Alter bei. Andererseits lenkte er auch im Vorstand der 420er Klassenvereinigung Uniqua, wo er zwölf Jahre in leitender Tätigkeit (davon 8 Jahre als Präsident) vor allem die Geschicke der Seglerjugend. Auch der Weltverband der 420er wurde acht Jahre durch Wolfgang entscheidend geprägt. Besondere Unterstützung fanden Segler/innen aus Singapore, Amerika oder Australien, wenn sie auf Europatour waren oder im Jugendaustausch JESS zwischen australischen und europäischen Nachwuchsseglern/seglerinnen. 

Ehrenmitgliedschaften sind uns von der deutschen Uniqua, dem Hamburger Segel-Club und dem Royal Freshwater Bay Sailing Club, Perth bekannt.

Durch seinen Status als Internationaler war Wolfgang auf vielen internationalen Regattaveranstaltungen (WM, EM, Kieler Woche, Travemünder Woche u.v.m.) in der ganzen Welt unterwegs. Eine besondere Ehre war sicherlich die Verpflichtung als Berater in Protestfragen bei den Olympischen Spielen in Atlanta 1996 als Mitglied des deutschen Teams.

Durch seine Wahl zum DSV-Seglerrat für die Jahre 2001 bis 2009 konnte Wolfgang seine Erfahrungen in einem weiteren Gremium einbringen.

Wir verlieren einen leidenschaftlichen Segelkameraden, einen fairen Sportsmann und herzensguten Menschen. Wir werden sein Andenken in höchstem Maße in Ehren halten. Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Tochter Kerstin mit Familie.

Lieber Wolfgang, für Deine letzte große Reise wünschen wir Dir „Goode Wind“.

SVN - Jochen Bredt

Geschäftsstelle UNIQUA Deutschland

Susanne Clark
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